Sechster Dezember. Nikolaustag. Während die meisten noch bis zum 31. warten, bevor sie ihre Jahresrückblicke posten, ziehe ich heute schon Bilanz.
Warum? Weil ich nicht bis Silvester warten muss, um zu sehen, was ich in diesem Jahr geschafft habe. Es ist bereits klar.
Also: Mein persönlicher Jahresrückblick 2025.
“Aufgeben? Keine Option!” – Als aus Reflexion ein Buch wurde
Anfang des Jahres gingen mir viele Dinge durch den Kopf. Ich wollte eigentlich nur ein paar Gedanken zu Papier bringen, die mir wichtig waren.
Ich hatte gar nicht die Absicht, ein Buch zu schreiben.
Aber als ich anfing, diese Gedanken zu notieren, wurden aus den Notizen Seiten. Und aus den Seiten wurde ein Manuskript.
Worum es in dem Buch geht
Mein Buch handelt von meinem Leben mit all seinen Höhen und Tiefen, aber auch von Krisen, Verlusten, Rückschlägen und Entscheidungen, die mich wachsen ließen.
Das Schreiben als Befreiung
Das Schreiben hat mich befreit. Als hätte ich Ballast abgeworfen. Als hätte ich den Schrank ausgeräumt. Den Müll rausgebracht.
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Die Website: Mein Weg, mich mitzuteilen
Dann kam mir ein Gedanke: Das Buch ist da. Aber wo präsentiere ich mich?
Der Leser liest das Buch, aber wo erfährt er mehr über mich? Ich hatte nur einen Facebook- und Instagram-Account. Das reicht nicht.
Ich brauchte eine Online-Präsenz.
Der Trugschluss: “Du brauchst keine Website”
Also habe ich mich der Sache gewidmet, die ich seit Jahren vor mir hergeschoben hatte. Prokrastiniert, wenn du so willst.
Seit ich angefangen habe, mich mit Online-Marketing und Affiliate-Marketing zu beschäftigen, habe ich ständig diese Floskeln gelesen. Diese Plattitüden von den Marketern:
- “Ohne dein Gesicht zu zeigen.”
- “Ohne eigene Website.”
- “Ohne Technik Gefummel.”
Und da der Mensch faul ist, und da nehme ich mich auch nicht aus, will er sich es so einfach wie möglich machen.
Wenn dir jemand sagt, du kannst Geld verdienen ohne dein Gesicht zu zeigen, dann probierst du das aus.
Genau das ist ein Trugschluss. Denn damit wirst du nicht erfolgreich.
Wie willst du Vertrauen aufbauen, wenn die Leute dich gar nicht kennen? Wenn die Leute gar nicht wissen, wer du überhaupt bist?
WordPress statt KI-Tools
Also habe ich mir gedacht: Jetzt baust du dir eine Website. Klassisch. Mit WordPress und Elementor Pro.
Ohne irgendwelche One-Page-Builder. Ohne KI-Tools.
Zu dem Zeitpunkt hatte ich überhaupt keine Ahnung, wie das funktioniert. Aber ich habe es hingekriegt.
Im August 2025 ging https://mlaschitza.com online.
Blogartikel als Mehrwert
Und mit der Website habe ich auch eine Möglichkeit gesehen: Das, was ich erlebt habe, in Form von Blogartikeln weiterzugeben. Zu vertiefen.
Nicht nur meine eigenen Erfahrungen, sondern auch Reviews über Tools, die ich selbst ausprobiert habe. Mehrwert schaffen.
Das Tool: Der KI-Produktdetektiv
Da ich mich mit Online-Marketing und Affiliate-Marketing beschäftige, bekomme ich regelmäßig Newsletter. Insbesondere in der zweiten Jahreshälfte habe ich immer wieder ähnliche Werbeversprechen für KI-Produkte erhalten:
- “Erstelle in weniger als 60 Minuten ein Online-Business mit KI!”
- “Schreibe ein komplettes Buch in weniger als 15 Minuten mit KI!”
- “Verdiene mit KI monatlich 10k!”
Immer dasselbe Muster: Mithilfe von KI sollst du angeblich ohne Vorkenntnisse in kürzester Zeit erfolgreich werden.
Dadurch bin ich auf die Idee gekommen, ein digitales Produkt zu entwickeln.
Die Lösung: Der KI-Produktdetektiv
Genau hier setzt der KI-Produktdetektiv an.
Ein SaaS-Tool, das Werbeversprechen von KI-Produkten analysiert und mit einem Ampelsystem bewertet:
- 🟢 Grün = seriös, realistisch
- 🟡 Gelb = vage, mit Vorsicht zu genießen
- 🔴 Rot = unseriös, Finger weg
Das Tool verhindert, dass du unnötig Geld für fragwürdige KI-Produkte ausgibst. Gleichzeitig kannst du damit auch Provisionen generieren.
Wie der KI-Produktdetektiv funktioniert, habe ich hier ausführlich beschrieben.
Warum ich keine No-Code-Tools verwendet habe
Ich habe zuerst mit zwei No-Code-Tools experimentiert: Bubble und Softr.
Bubble hatte eine sehr hohe Lernkurve. Ich wollte das Produkt so schnell wie möglich umsetzen und nicht erst Wochen in ein Tool einarbeiten.
Softr hat mir vom Aussehen her nicht gefallen. Die Templates entsprachen nicht dem, was ich wollte.
Und beide Tools kosten mindestens 29€ im Monat.
Also habe ich einen Weg gefunden, es selbst umzusetzen. Mithilfe von KI, die es heute möglich macht, Ideen auch ohne Tech-Background in funktionierende Produkte zu verwandeln.
Ich wollte nicht nur etwas bauen, sondern ein Fundament schaffen, das mir gehört.
Fundament statt Abhängigkeit
Ich habe keine Lust mehr, Geld für Dinge auszugeben, die mich abhängig machen. Wenn ich monatliche Abo-Gebühren zahle, gehört mir das nicht. Egal welches Tool ich nutze, sobald ich das Abo kündige, ist weg. Was ich damit aufgebaut habe, gehört nicht mir.
Was ich in diesem Jahr umgesetzt habe, gehört mir. Ich zahle lediglich Hosting-Gebühren und Gebühren für ein E-Mail-Tool.
Und: Ich bin von keinem Algorithmus abhängig.
Fazit:
Mein Fundament steht:
1. Ein Buch geschrieben
“Aufgeben? Keine Option!” – entstanden aus Reflexion, nicht aus Business-Kalkül.
2. Eine Website selbst gebaut
https://mlaschitza.com – WordPress, klassisch, ohne KI. Live seit August 2025.
3. Ein Tool entwickelt
Den KI-Produktdetektiv – mein erstes digitales Produkt selbst entwickelt.
4. Blogartikel veröffentlicht
Kritische Analysen, Tool-Reviews, Erfahrungsberichte. Mehrwert statt Marketing-Sprech.
Das ist mein Online-Fundament. Darauf baue ich auf.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
1. Wo ist dein Buch erhältlich?
„Aufgeben? Keine Option!“ gibt es bei Amazon als Taschenbuch und E-Book.
2. Warum hast du deine Website selbst gebaut und keinen Webdesigner beauftragt?
Ganz ehrlich? Weil ich wissen wollte, wie es funktioniert. Wie es geht. Ich habe das immer zurückgestellt, weil ich wusste: Das ist zeitaufwendig. Es treten Herausforderungen auf, die es zu lösen gilt. Du baust keine Website innerhalb von einem Tag. Oder innerhalb von einer Woche. Aber ich habe mehrere Punkte damit erreicht: Ich bin unabhängig und frei. Ich kann jetzt jederzeit Änderungen an der Seite vornehmen. Egal wann und wie ich es haben möchte. Ich brauche niemanden damit zu beauftragen. Ich weiß, wie das funktioniert. Wie das geht. Worauf ich achten muss. Und: Ich habe meine Komfortzone erweitert.
3. Warum hast du keinen One-Page-Builder oder KI verwendet?
Ganz einfach: Weil ich mich von anderen unterscheiden möchte. Wenn du alles nach Schema F machst, dann bist auch du nur Schema F. KI-generierte Webseiten sehen alle gleich aus. One-Page-Builder haben alle denselben Aufbau. Alles auf “verkaufen, verkaufen, verkaufen” getrimmt. Und darüber hinaus bedeuten diese Tools wieder monatliche Abo-Gebühren. Meine Website ist durchdacht. Sie passt zu meiner Marke. Sie ist nicht irgendein Template, das in fünf Minuten zusammengeklickt wurde.
4. Brauchst du wirklich eine Website für Online-Business?
Ja. Der Gedanke “Du brauchst keine Website” ist ein Trugschluss. Social Media allein reicht nicht. Du brauchst eine Plattform, die dir gehört. Keine Abhängigkeit von Algorithmen. Und vor allem: Wie willst du Vertrauen aufbauen, wenn die Leute dich gar nicht kennen?
5. Was ist der KI-Produktdetektiv?
Ein Tool, das Werbeversprechen über KI-Produkte analysiert und mit einem Ampelsystem bewertet. Grün = realistisch, Gelb = vage, Rot = unseriös. Ich habe es selbst entwickelt, um Menschen vor überzogenen Claims zu schützen.
